Sonntag, 15. Juli 2018

Keine Empfehlung


Keine Empfehlung … kein Tipp der Woche … kein Bestseller-Treatment … keine Gratis-Promotion, weil irgendein Wichtiger/“Gewogener“ es für gut und unterstützenswert befindet …
Tagtäglich erscheinen „Bücher-Beilagen“ & „Lesestoff-Rubriken“ – mit den 10 wichtigsten Büchern des Sommers, die SIE (!) UNBEDINGT (!) LESEN (!) MÜSSEN (!!!).
- Tja, und man ist – wieder mal – nicht dabei; mehr oder weniger eh nie dabei … Abgesehen von ein paar freundlichen Erwähnungen, Feedbacks und Einladungen in einer immer ferneren Vergangenheit.
Obwohl man doch meint, Wertvolles, Charmantes, Außergewöhnliches publiziert zu haben – das Aufmerksamkeit verdienen könnte/sollte/dürfte. Seit 27 Jahren … 24 Buchtitel bisher.
- Man muss schon wirklich eisern an sich und seine Sache glauben, grenzenlose Widerstandskraft und unumstößliches Selbstwertgefühl besitzen, Resilienz in Granit gemeißelt, um nicht bitterst zu verzweifeln. Und das Schreiben auf Einkaufszettel zu beschränken …



99 : 1 ist die Erfolgs-/bzw Misserfolgs-Quote.
Man gehört nun mal zu den ANDEREN.
Zu jenen 99.000 pro Jahr, die keinen Einzug in die maßgeblichen Rezensionen wichtiger Medien finden. Zur Mehrheit der Nicht-Erwähnten. Die somit – bestenfalls – nur als Geheimtipps unter Verwandten, Bekannten weitergereicht werden.
Mehr als 100.000 Bücher erscheinen jährlich allein im deutschsprachigen Raum. Rund 1000 davon werden geadelt mit medialer Begleitmusik; manche mit Trompeten-Fanfaren in Radio- und Fernsehtalkshows vor einem Millionenpublikum. Nur 1 Prozent aller Neuerscheinungen schafft es, öffentlich vorgestellt, besprochen, gar gehypt zu werden. – Und somit können dann sagenhafte 0,1 % aller Neuerscheinungen zu Bestsellern werden ...

Wow, immerhin ist´s zweimal gelungen, in diese Stratosphäre der Bestseller vorzudringen: gleich mit dem 1. Buch 1991 unter`m Titel „Reizvolles Waldviertel“. Dieses wurde 7.000 Mal verkauft und ab 1998 sogar übertroffen vom Titel „ICH-Marke“ – mit bislang 8.000 Stück. 20 Jahre ist´s her …

Heute freue ich mich, wenn ich wöchentlich ein Buch/manchmal sogar zwei  – signiert und persönlich gewidmet, das schaffen Amazon & Co nie! – samt handgeschriebener Rechnung zur Post tragen darf. Und immer wieder mal feinste Rückmeldungen erfahre.
- DAS lässt (m!)ein Autorenherz höher schlagen. – Und mich überlegen, wovon das 25. Buch handeln soll …

Einen Wunsch äußere ich jedoch ans Universum: Liebe Medien, überlegt doch mal – vielleicht wäre eine Rubrik „Bücher-Geheimtipps“ – fern des Mainstreams – überlegenswert …


„Für seine Arbeit muss man Zustimmung suchen, aber niemals Beifall.“
Baron Charles-Louis de Montesquieu

Dienstag, 3. Juli 2018

BUCHbar


Faszinierend, diese Selbstständigkeit. Und immer faszinierender für mich, je länger ich´s bin. Immerhin schon … 33 Jahre … Ich war ja nie was Anderes; bis auf 1 Monat echte Anstellung, die ich bereits nach 14 Tagen wieder gekündigt hatte …

Ich bin buchbar, jederzeit buchbar, von jedem und jeder, der/die mich honoriert. Im Sinne von Wertschätzung. - Das schoss mir heute morgen durch die Ganglien. Mit einem Schmunzeln, denn mit meiner Leidenschaft schreibe ich „BUCHbar“ natürlich mit Verweis auf meine 24 selbstherausgegebenen papierenen Freunde im Regal. Und die mittlerweile gut 30 Buch-Titel innerhalb der letzten zwei Jahre, die ich in der Veröffentlichung begleiten durfte.

Ich bin BUCHbar – gegen Bares?! Bzw. eine Einladung an die Bar … Averna oder Metaxa; auch gut. Ich geh’ mit … wenn man mir ein verlockendes Angebot macht …
Wobei: Ein bissl was verdienen sollte/MUSS der Selbstständige ja doch.
Soll ja nur „reichen für´s Leben“ und die weitere Freiheit gewährleisten.

Ich wundere mich immer mehr, WOHER kommen die Aufträge, die Buchungen?!
Seit 33 Jahren?! – Und kommen sie auch die nächsten 33 Jahre?! Ab dann – mit 86 – wird mir wohl die zugewiesene Pension, wenn es sie noch geben mag, reichen … Aber warum soll ich dann nicht auch noch geBUCHT werden für eine „altersweise“ Lesung?! Der schrullige Alte, der war mal ein echter Freigeist, ein Wortschatzsucher, ein Sprach-Erotomane … Ein All ent steiger, eine bunte Marke … Na ja, ein bissl sieht man ja noch das kecke Funkeln in seinen Augen …

Ich bin heute für eine Privat-Lesung/Buchpräsentation gebucht worden. In Traun. In 14 Tagen. Sehr gut honoriert. Es werden nur etwa 3 Personen – Herzensmenschen der Einladenden – da sein. Ich freu mich riesig drauf. – Fühle mich ein bissl wie Robbie Williams, wenn er exklusiv bei den Glocks auftritt. Die Gage wird wohl ähnlich sein …

Ich wurde schon tausendmal gebucht – von Bruck bis Berlin, Bregenz bis Bozen; eine Buch-Begleitung auf La Palma, eine Buch-Präsentation in der Toscana, innerhalb der letzten Monate durfte ich beauftragt in St. Lorenzen im Mürztal, in Furth-Göttweig, am Grundlsee und Attersee, in Salzburg, St. Pölten, Baden und Wien meine Worte zum Besten geben …
Schön, wunderschön! Danke ...

Wohin mag das Leben mich als nächstes buchen? – Ich bin bereit. – Spannend und liebevoll möge es sein. Wertschätzend. Mit Eros und ein paar Euros …
Ich freu mich auf unsere Begegnung!

Mittwoch, 30. Mai 2018

8 Stufen zum Glück – der Coach dankt dem Coachee


Honorar? – Ja, natürlich ist’s gerechtfertigt, wenn gute Coaches ein verdientes Honorar für ihre – darf man es so nennen – „Motivationsstunde“ verrechnen und erhalten. – Aber manchmal werden die Grenzen des Materiellen gesprengt – und das ist höchstes Glück … Himmel auf Erden!

Ich hab in den letzten 20 Jahren viele, viele, wunder-volle Coachings führen und den Coachees wirklich IMMER die ersehnten/erhofften/gewünschten Impulse geben können. Zu 90 % immer mit EINER einzigen Intervention. Ein kleines Honorar dafür hat mich stets erfreut – und ich empfand es auch, ebenso wie das Gegenüber, als angebracht.

Seit Jahresbeginn begleite ich – erstmals – einen dauerhaften Coaching-Prozess. Weil „sie“ es so wollte und von einem Mal auf´s nächste wieder eine "Verlängerung" haben möchte …

SIE ist eine spannende, weise, pfiffige Frau in reiferen Jahren. – Die seit 8 Jahren im Rollstuhl sitzt … Bereits „Stoffwechsel-Stillstand“ hatte …Astronautennahrung zu sich nimmt ...
Und nun, in der 8. (!) Telefon-Coachingstunde will sie mir „Schönes“, „Überraschendes“ mitteilen: „Ich hab mir einen Friseurtermin ausgemacht und bin 8 Stufen im Haus runter GEGANGEN, zum Taxi …“
„Gegangen?“, frage ich nach, weil ich einen Hörfehler vermute …
„Ja, gegangen, zuerst runter – und dann auch wieder rauf! – Ich bin überglücklich!!! –
Ach ja, und mein Verdauungsfeuer ist auch wieder da … Ich hab mir Broccoli in Orangensaft gedünstet ...“

8 Stufen … nach 8 Jahren im Rollstuhl!
Der Erfolg könnte für einen Wien-Marathon-Sieger oder einen Mount Everest Bezwinger wohl nicht „gigantischer“ sein …

Und ich sitze kopfschüttelnd da; tief beglückt. In jeder Zelle berührt. Unendlich dankbar, dass ICH das miterleben darf.
Sie, mein Coachee, hat MIR klar gemacht, was es heißt, als Eremit in den eigenen 4 Wänden zufrieden zu leben, wach zu bleiben, interessiert, NIE AUFZUGEBEN, an die grenzenlose Macht des MENTALEN – in Verbindung mit Herzensenergie – zu glauben.
Auch wenn sie mich „feinstofflich-sensibler, spiritueller, heilbringender Wort-Meister“ nennt, als „Präsent des Himmels“ bezeichnet und meint, ich habe ihr schon sooo viele inspirierende Momente geschenkt, so viel liebevolle Energie – und immer an sie geglaubt.

„Jeder Moment dieses Coachings – wie immer wir das bezeichnen – ist eine Melodie, die wir gemeinsam komponieren! In unserer Konversation berühren wir den Himmel – das sind wahre Geschenke!“ - Sagt sie. Empfinde ich ebenso. DANKBAR. Herzerfüllt! – Und das ist als Honorar mehr als alle Dimensionen des Materiellen …


Samstag, 12. Mai 2018

Ganz oben auf meiner "Löffelliste" …


Mein Gott, dieses Leben ist so fragil … Keine/r weiß, was der nächste Moment bringt. Und es könnte schon der letzte sein …
Also füllen wir unser Da-Sein mit Wesentlichem, Wertvollen, mit Würdigem …

Der Gedanke hat Kraft: Würde ich, was ich gerade tu, auch dann tun, wenn ich wüsste, dass meine Zeit noch heute/diese Woche abläuft?!

Müsste ich "demnächst abtreten", würde ich nur wenig bereuen (Radio-Moderator/TV-Karriere, Weltbestseller, Chefredakteur, Verlagsboss - jo mei ... Weil´s damit nix wurde, ist mir sicher auch viel erspart geblieben - und dafür gab´s Freiheit & Unabhängigkeit in Überfluss);
EINES steht jedoch ganz oben auf meiner bucket list: eine EIGENE FAMILIE.

Darf man das so lässig, geradezu flapsig formulieren, wenn´s doch um Lebens-Essenzielles geht?! – Noch dazu in den social media?

Warum nicht?! Wie soll denn sonst die Chance eröffnet werden, dass "die Richtige" davon erfährt? - Mut kann man nicht kaufen ... Und vielleicht sind wir vielfach zu "schwergewichtig" und in unserer Bedeutsamkeit ungelenk unterwegs; ein bisserl mehr Leichtigkeit, Ver-rückt-sein und Talent zum Spielerischen stünde uns allen gut.

Also Ja, mein Herzenswunsch lautet tatsächlich: Ich möchte gerne Vater-Verantwortung übernehmen ... In mir ist ein Sehnen nach familiärer/partnerschaftlicher Geborgenheit, nach Fortpflanzung; einen – DEN wesentlichen Samen zu säen: Wenn´s da eine Seele gibt, die meint, ich könnte ein guter Vater sein, dann lade ich sie ein - und "empfehle" ihr zudem, die „passende Mutter“ gleich mitzubringen ... Eine faszinierende Frau, die Sinn für das Außergewöhnliche (= MICH) hat ...


"Wie bitte, DER?
Der ist doch schon über 50 ...
Ist der jetzt komplett mischugge ...?!“

Bin ich?
* verrückt
* zu alt
* grenzenlos naiv?
Eine Mischung aus all dem – und noch mehr?!

Oder erkenne ich, wissend, dass Genie und Wahnsinn oft eng beinander liegen,  - endlich - das Wesen und die wahren Möglichkeiten des Lebens?! Die JETZT gegeben sind. Wenn man sich zu seinen Wünschen und seinem Sehnen bekennt. Wenn man Chancen nutzt. Wenn man mutig ist. Wenn man sich nichts pfeift. Wenn man Vertrauen in den Fluss des Seins hat. Wenn man sich selbst und seine Bedeutung relativiert. Wenn man den Genierer ablegt. Wenn man "d'Leut" reden lässt - und sich über das Wohlwollen der wenigen echten, handverlesenen Freundinnen und Freunde freut; deren Rückhalt als tragfähiges Fundament schätzt. 

Zum Muttertag - und darüber hinaus - wünsche ich allen Müttern das ALLERBESTE! In besonderer Wertschätzung.

Und es "juckt mich", keck & öffentlich zu fragen: Wer (noch) Mutter werden möchte - und eine "Freigeist-Affinität" spürt - sei herzlich eingeladen; zunächst auf einen unverbindlichen Cafe, um mal Wesentliches miteinander zu besprechen ... ;-))

Ich geb' schon zu, ein bisserl crazy ist das schon; mich reitet wohl auch der "Schreib-Abenteurer", dem es Spaß macht, als unberechenbarer Freigeist irritierend zu wirken. - Und Konservative, Systemtreue sowie Fremderwartungs-Junkies aus dem feinpolierten Konzept zu werfen; ein bisserl Empörung hervorzurufen und an den Fassaden des Scheins zu kratzen.

Mir selbst ist wichtig, dass ich NIEMANDEN – und schon gar keine Frau - verletze. Dass ich mich selbst und alle Beteiligten ernst nehme. Wesentlich ist, meinen Liebsten im Umfeld – die sind ja ohnehin auch alle Freigeister - und mir selbst achtsam, aufrichtig und wertschätzend zu begegnen.
So sei der Traum formuliert - dem Universum unterbreitet: Ich sehne mich nach echter Familie, danach, für wen „wichtig“ zu sein, da zu sein, als Partner geschätzt zu werden, Zeit miteinander zu teilen, einander zu inspirieren, Träume zu verwirklichen … und, ja, Vater zu werden.

Ich bin frei - absolut frei - frei für GEMEINSAMES ...

Das Leben ist zu schön, um es alleine und nur - so wundervoll das ist - mit Bücherschreiben zu füllen!
Ich möchte Worte nunmehr wahrhaft lebendig werden lassen …

Danke für Ihr/Dein Wohlwollen – und vielleicht sogar für die Unterstützung ;-)
Vielleicht kennt ja wer wen, die …


Donnerstag, 19. April 2018

War´s die Nabelschnur? - Sooo erfolgreich – dass es schmerzt!


Es hat gedauert, aber nun kann ich ihn sehen: meinen grenzenlosen Erfolg. Und ich weiß auch, dass ich Jahrzehnte mit aller Vehemenz rund um die Uhr dafür gearbeitet, mich speziell mental darauf fokussiert habe.
- Eine halbe Stunde nach dem letzten, rundum gelungenen „TEAM-Kultur“-Seminar mit ausnahmslos begeisterten Feedbacks aller 18 Teilnehmer/-innen, saß ich, der Freie, Unabhängige sinnierend in der Abendsonne – und fühlte mich UNSAGBAR ALLEIN.

In der Sonne konnte ich plötzlich den Schatten sehen: den Schatten meines Erfolges. Jahrzehntelang lautete mein Mantra „FREIHEIT und UNABHÄNGIGKEIT“. Wann immer mich wer fragte, wann immer ich in Seminaren die Frage nach den „Werten des Lebens“ stellte, und die anderen Mehrheits-Antworten gaben wie „Familie“, „Karriere“, „Finanzielle Sicherheit“, „Bestseller“ … - meine Antwort blieb dieselbe. Für Freiheit und Unabhängigkeit gebe ich alles …

Ich hab auch alles gegeben: Meine einzige Fixanstellung im 1. Monat – nach 10 Tagen im Büro – gekündigt. Wenn Kuschen & Stromlinienförmigkeit gefordert wurden, stieg ich stets aus. Seit 35 Jahren bin ich selbstständig. FREI. Zeit-autonom. Gestalte meine Tage SELBST. Lebe in und von Projekten - in wechselseitiger Wertschätzung. Bin unabhängig von Konzernen. Muss nirgendwo buckeln oder gar „aufsalutieren“ … Lebe meine Marke ...

Ich all ent steige jeder Form von „Einengung“: Und habe den Verdacht, das muss damit zusammenhängen, dass ich bei der Geburt die Nabelschnur um den Hals hatte – mich also fast erhängt hätte, ehe ich noch laut schreien konnte: "Liberté ..."

Ja, ich habe es geschafft: SOOOO erfolgreich bin ich nun also, dass es egal ist, wohin ich nach einem top gelungenen Tagesworkshop im Mostviertel fahre. Es wartet nirgendwo einer – und schon gar nicht eine - auf mich … - Ich könnte mich nach Dschibuti vertschüssen … Oder gleich vor Ort bleiben; auf unbestimmte Zeit. Weil´s egal ist. Und eh auch schön hier.

Gerade war ich noch Trainer-/Vortrags-„Gott“ – und im nächsten Moment passiert der „Aufprall im Nichts“!

Nein, das soll jetzt nicht zur erbarmungswürdigen Jammerei ausarten. Nein, Mitleid ist nicht angebracht. Zudem darf ich auf wunder-volle Freunde und Freundinnen zählen.

Aber mir wurde klar: Wow, wie toll muss das sein, am Abend „nach Hause“ zu kommen, wo man sich wechselseitig auf dieses Wiedersehen freut und in/mit der eigenen Familie den Tag demütig, dankbar, freudvoll ausklingen lässt.

Tja, wer das möchte, muss seine „Erfolgs-Vision“ anders formulieren – als ich.

Seien Sie – sei Du – also SEHR VORSICHTIG mit dem Formulieren der „Lebens-/Erfolgs-Ziele“ … Denn was, wenn sie wahr werden?!

Vor kurzem fiel mir das Rilke-Zitat zu: „Ist es möglich, dass man noch nichts Wirkliches und Wichtiges gesehen, erkannt und gesagt hat?“
-          Was ist das wirklich Wichtige – für Dich, für Sie?!

Und was, wenn dieses stets Ersehnte, Wichtige WIRKLICH wird? – Fragt ein FREIGEIST (ja, nicht nur mein letztes der 24 Bücher ist ihm gewidmet …), der sooo frei ist, dass er bereits erkennt: zuviel des Glücks muss man erst ertragen können …

Mittwoch, 3. Januar 2018

Das Vater-Projekt



Und jetzt? MUT!!! Zuversicht! Vertrauen! 

Der wahrhaftige-innige Herzenswunsch 2018 ist formuliert. Und muss hinausgetragen werden, wenn er eine Chance auf Verwirklichung erfahren will/soll. Gleichsam einer „Wer will mich“-Anzeige.
Also, so sei es! 

Ich will Vater werden. Ja, mit meinen 53 Jahren. Ich will - endlich - Verantwortung übernehmen für eine eigene Familie. Ich bin dazu bereit. Bereit zur Domestizierung. Der Freigeist sehnt sich nach familiärer Geborgenheit.

- Nein, es gibt sie noch nicht, die gleichschwingende, liebende Frau, die mit mir dieses wohlige Heim schaffen und einer Seele das Erden-Leben schenken möchte.

Dafür gibt es meine Herzens-Gefährtin L., die ihre beiden gelungenen Söhne ins Erwachsenenalter begleitet hat und mir als Partnerin nach wundervollen 10 gemeinsamen Jahren die Freiheit - und den Auftrag, ja ihren Segen  - gibt, meinen Vater-Lebens-Traum wahr werden zu lassen. Diese Trennung tut unendlich weh. Und doch wissen wir beide, dass es nur diese - im wahrsten Sinn des Wortes - Lösung gibt.  L. wiederum spürt verstärkt, ihren EIGENEN Weg  - samt neuem Namen - noch klarer und selbstbestimmter gehen zu wollen, um "im Zentrum meines Lebens anzukommen".

"Wir sind beide Herzens-Menschen und das bleibt auch so! Die Liebe findet neue freie Wege: Wir lassen uns `frei für …´ jenen Weg, der hier & jetzt dran ist … für den Frei-Geist in Richtung Familiengründung und für die Frei-Frau in Richtung bedingungsloser weiblicher Selbst-Bestimmung zum Wohle der Frauengemeinschaft. So sei es! Wir lassen es gut sein!" Ly

Ich schließe mich ihrem Neujahrswunsch an:
Möge dein Neues Jahr sich so entfalten wie die Knospe, aus der sich die Blüte der Verwunderung hebt.
Säe deine Samen, träume deine Vision, definiere deine Ziele, aber bleibe offen für das Unerwartete und gib dich hinein in dein Leben, lass ziehen, was nicht mit will und sei bereit für noch Unbekanntes!


 Möge sie, möge ich, mögest Du, mögen wir alle glücklich sein - mit liebenden Herzen!



 www.stoareich.at


Mittwoch, 22. November 2017

Runter von den Schienen – in die eigene Spur!



Parteipolitisches Geplänkel, Intrigen, Karriere-Taktik, Netzwerken, Nettsein, Medienshow, Stress um pseudowichtige Aktualitäten, Rumgemotze, Regelwerk, Nachbarschaftsstreit, Besserwisserei, Mobbing, Bürokratie-Eskapaden …
Alltag im System –
das übergriffig, laut und fordernd sein kann.

Meine Seele nimmt mich an der Hand –
fort, an den Rand!
Hier ist durchatmen möglich.
Und loslassen. Zügellos frei sein.
Und Umorientierung:
von äußerem Lärm in innere Gelassenheit.
Runter von den Schienen –
in die eigene Spur!
Drossle die Maschine! Zähme die Ansprüche.
Weg vom inszenierten Schein
hin zum Echten, Authentischen, Ehrlichen.
Ich geh’ an den Rand, suche, genieße den Abstand;  und lasse … geschehen.
Ich übertrage den Fokus – raus aus dem Zentrum vermeintlicher Bedeutsamkeit
an den Rand der Relativität.
Die Baumkronen wiegen sich,
ein Sonnenstrahl kitzelt die Biene –
bei ihrem Besuch der schönen, pink-violetten Herbst-Malve;
der Sekundenzeiger gibt einen sanften Begleit-Takt vor, keinesfalls trommelnd wie in/auf der Großraumbüro-Galeere.
Alles ist gut.
Hier.
Am Rand des Alltagstrubels.
Im Luftschloss –
statt in der Tintenburg.

Ich bin gut zu mir –
sei Du, seien Sie gut zu sich,
liebevoll, achtsam und wertschätzend,
gelassen und ohne Druck!
Spüren wir die Freiräume im System auf!
Das Nährende, Feine, Schöne!

Ich tauch’ ein in meine Texte,
Rand-Notizen
einer Rand-Erscheinung.
-          Sie wollen sie hören, lesen, mit-leben?

Danke!
Wie ehrend, vertrauensvoll.
Komm’, kommen Sie mit …
an den Rand des Systems –
wo die Freigeister tanzen.
 mg

------------------------------------------------------------
"Freigeist - gut leben am Rande des Systems", das 24. Buch von Manfred Greisinger